NINA RIKE SPRINGER | Bank Austria Kunstsammlung
Datum: 23. Januar 2019
Nina Kunstforum
collected #8: Frauenbilder?
Meisterinnenwerke aus der Bank Austria Kunstrammlung
21.02.2019 - 31.03.2019

Eröffnung: 20.02.2019, ab 19 Uhr

Zur Ausstellung: Katja Erlach, Leiterin Events & Cultural Sponsorship, Bank Austria Member of UniCredit
Ingried Brugger, Direktorin, Bank Austria Kunstforum Wien
Veronika Rudorfer, Kuratorin, Bank Austria Kunstforum Wien

Tresor | Bank Austria Kunstforum Wien
Freyung 8
1010 Vienna

Aktuelle mediale Debatten verhandeln die Darstellung des weiblichen Körpers in der Kunst. Kritisiert werden sexualisierte
Bildinhalte, in denen Frauen oftmals als passiv-dekorative „Objekte“ dargestellt sind, Fragen nach der Freiheit der Kunst und
der moralischen Verantwortung von Museen werden laut. Auffällig ist, dass im Zentrum dieser Diskussionen meist der männliche
Blick steht, sei es jener des Künstlers oder jener des Betrachters. Die Positionen von Künstlerinnen – abseits männlich
determinierter Blickregime – bleiben weitestgehend ausgespart. Erneut scheint der von männlichen Künstlern, Kunsthistorikern
und Kuratoren geprägte Kanon zu dominieren.
Die Ausstellung Frauenbilder? versammelt Arbeiten von weiblichen Künstlerinnen, die Frauen ins Bild setzen. Die achte
Ausgabe des Ausstellungsformates collected präsentiert im tresor des Bank Austria Kunstforum Wien diese ausgewählten
Meisterinnenwerke aus der Bank Austria Kunstsammlung. In den Medien Fotografie, Collage, Malerei und Zeichnung analysieren
die Künstlerinnen die Objektivierung des weiblichen Körpers, hinterfragen die vermeintliche Normativität von Konzepten
wie „Schönheit“ und legen gesellschaftlich geprägte Rollenzuschreibungen offen. Die Ausstellung präsentiert individuelle bildliche
Analysen „der Frau“ und zeigt damit, wie obsolet generalisierte Konzepte von Weiblichkeit längst sind.

mit Arbeiten von Renate Bertlmann | VALIE EXPORT | Martha Jungwirth | Birgit Jürgenssen | Kiki Kogelnik | Friederike Pezold |
Margot Pilz | Eva Schlegel | Nina Rike Springer | Gabi Trinkaus und einer Intervention von Agnes Prammer
 
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